Ich zahle seit Jahren auf alle möglichen Arten ein, und irgendwann bin ich bei AstroPay gelandet. Wer in Deutschland nach AstroPay Casinos sucht, will meistens nur zwei Dinge wissen: Kommt das Geld schnell an, und sieht die Bank, wofür ich es ausgebe? Das kann ich gut verstehen. Mich hat am Anfang genau das interessiert, bis ich gemerkt habe, dass hier eine ganz andere Frage zuerst kommt.
Es geht nämlich weniger darum, womit ich zahle, sondern wo. Seit dem GlüStV 2021 gibt es einen Rahmen, der jede Einzahlung gleich behandelt, egal ob sie per AstroPay, Giropay oder Kreditkarte kommt. Dieser Rahmen sorgt dafür, dass mein Konto bei einem lizenzierten Anbieter mit meinen Konten bei allen anderen lizenzierten Anbietern verknüpft ist, und zwar über ein System, dessen Namen ich am Anfang nicht mal aussprechen konnte.
Hier schreibe ich auf, was ich mir angelesen und am eigenen Konto gemerkt habe. Das ist kein Werbeprospekt, sondern eher das, was ich einem Kumpel am Tresen erzählen würde, wenn er mich fragt, ob sich so eine Wallet lohnt.
Was ist AstroPay überhaupt, aus Spielersicht betrachtet?
Ehrlich gesagt war mir AstroPay lange egal. Ich hatte meine Kreditkarte und mein Girokonto, und das reichte mir. Dann wollte ich Spielgeld und Alltagsgeld sauberer trennen, und ein Kollege meinte, ich solle es mal mit AstroPay probieren.
Bei mir läuft das so ab: Ich lade ein Guthaben auf und gebe es an der Kasse des Anbieters an, ohne dort jedes Mal meine Kartendaten einzutippen. Mehr steckt im Alltag nicht dahinter. Die Gebühren schaue ich jedes Mal direkt bei AstroPay nach, statt mich auf alte Zahlen aus irgendeinem Forum zu verlassen, denn falsche Angaben dazu helfen niemandem.
Was mir daran wirklich gefällt, ist der Abstand. Also nicht der technische Abstand, sondern der im Kopf. Wenn das Guthaben weg ist, ist es weg, und ich muss bewusst nachladen, statt mit ein paar Klicks die Karte zu belasten.
Viele Spieler unterschätzen diesen Effekt, und ich gehörte lange dazu, denn am Anfang hielt ich so eine Wallet für einen bloßen Umweg, bis ich an einem schlechten Abend gemerkt habe, dass mich gerade dieser Umweg vom nächsten Nachladen abgehalten hat. Seitdem sehe ich das Ganze nüchterner. AstroPay macht mich nicht zum besseren Spieler, aber es baut eine kleine Pause ein, und die kann viel wert sein.
Welche Regeln gelten in Deutschland, egal womit ich einzahle?
Jetzt wird es ernst. Seit dem 1. Juli 2021 gilt der Glücksspielstaatsvertrag, und seit dem 1. Januar 2023 beaufsichtigt die GGL, also die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, das länderübergreifende Online-Glücksspiel. Diese Behörde vergibt bundesweite Erlaubnisse für Sportwetten, Online-Poker und virtuelle Automatenspiele.
Bei Tischspielen sieht die Sache anders aus. Roulette oder Blackjack im Netz gehören nicht zur GGL-Erlaubnis, sondern laufen über Konzessionen der einzelnen Länder. Wer bei einem Anbieter mit rein bundesweiter Slot-Erlaubnis spielt, findet dort deshalb keine Live-Tische, und das ist kein Fehler auf der Seite, sondern genau so gewollt.
An den Slots selbst spüre ich die Regeln sofort. Pro Dreh darf ich höchstens 1 € setzen, und zwischen den einzelnen Drehs müssen mindestens 5 Sekunden liegen, das ist die bekannte 5-Sekunden-Regel. Am Anfang hat mich das wahnsinnig gemacht, heute finde ich es eher beruhigend! Wer früher bei ausländischen Seiten im Turbo-Modus gedreht hat, merkt erst hier, wie schnell da Geld durchrauscht.
Dazu kommt das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 €. Das gilt nicht pro Anbieter, sondern über alle lizenzierten Anbieter zusammen. Hochsetzen lässt es sich nur unter strengen Bedingungen, und die Obergrenze liegt dann bei 30.000 €.
In manchen Zusammenfassungen des Gesetzes liest man obendrein von einer Zeitregel für virtuelle Slots und Online-Poker, die mit dem Fenster von 06:00 bis 21:00 zu tun hat. Ich erwähne das nur der Vollständigkeit halber. Selbst habe ich die Details dazu nie bis ins Letzte nachgeprüft, und ich würde mich an deiner Stelle direkt beim Anbieter erkundigen, wie er das umsetzt.
Lizenzierte Anbieter müssen das Alter prüfen und weitere Schutzmaßnahmen für Spieler einhalten. Angebote ohne deutsche Erlaubnis, also Offshore-Seiten, gelten hier als unerlaubt. Das ist der Punkt, an dem viele Leser abschalten, aber er betrifft am Ende jede einzelne Einzahlung.
Eine Kleinigkeit hat mich amüsiert, als ich sie gelesen habe. Der Begriff „Online-Casino“ soll laut einigen Zusammenfassungen im lizenzierten Rahmen gar nicht für virtuelle Slots verwendet werden, und so ganz trifft er es ja wirklich nicht. Der deutsche Markt gilt obendrein als gemischt, denn die Lotterie bleibt ein Monopol, und nur bestimmte Online-Sparten werden lizenziert.
Wie verträgt sich AstroPay mit LUGAS und dem Monatslimit?
Hier lag mein größter Denkfehler. Ich hatte irgendwie gehofft, dass eine Wallet das Limit ein bisschen… nein, so offen hätte ich es nicht gesagt. Gemeint war eher, dass ich dachte, AstroPay laufe neben dem System her, weil es eben keine klassische Bankzahlung ist.
Das stimmt nicht. Das Limit von 1.000 € überwacht LUGAS, und zwar über alle lizenzierten Anbieter hinweg. Das System schaut auf meine Einzahlungen beim Anbieter, nicht darauf, ob das Geld von AstroPay, von Paysafecard oder von meiner Kreditkarte stammt. Wenn ich also bei Anbieter A schon 600 € eingezahlt habe, bleiben mir bei Anbieter B für den Rest des Monats noch 400 €, ganz egal, welchen Zahlungsweg ich dort wähle.
Für die Praxis heißt das, dass ich meine Limits nicht mehr bei jedem Anbieter einzeln im Blick behalten muss. Das erledigt die übergreifende Kontrolle für mich, und genau das ist der Kern der Sache, wenn es um AstroPay in Deutschland geht: Bei lizenziertem Spiel regeln Systeme wie LUGAS und OASIS die Grenzen, nicht bloß die Kontoeinstellungen eines einzelnen Anbieters.
Ich finde das unterm Strich gut, auch wenn es mich anfangs genervt hat. Es nimmt mir eine Entscheidung ab, die ich an manchen Abenden lieber nicht selbst treffen würde.
Warum prüfe ich zuerst die Erlaubnis und erst dann den Zahlungsweg?
Weil das AstroPay-Logo an der Kasse überhaupt nichts darüber aussagt, ob der Anbieter in Deutschland spielen lassen darf. Ich habe Seiten gesehen, die alle Zahlungswege dieser Welt anbieten und trotzdem keine deutsche Erlaubnis haben. Bei so einer Seite spiele ich nicht.
Die Erlaubnis ist kein Aufkleber. Wer sie haben will, muss technische, finanzielle und Integritätsanforderungen erfüllen, so steht es jedenfalls in den Branchenzusammenfassungen, die ich gelesen habe. Für Sportwetten, Online-Poker und virtuelle Slots gilt die Erlaubnis bei der ersten Vergabe fünf Jahre lang, bei einer Verlängerung dann 7 Jahre. Das zeigt mir, dass ein Anbieter mit deutscher Erlaubnis nicht einfach über Nacht wieder verschwindet.
Auf Sportwetten und virtuelle Slots fällt in Deutschland eine Steuer an, die meist mit 5,3 % des Einsatzes angegeben wird. Als Spieler merke ich davon nicht direkt etwas an der Kasse, aber ich verstehe seitdem besser, warum lizenzierte Anbieter an anderer Stelle knapper kalkulieren als manche Seite aus dem Ausland. Das ist für mich kein Grund, die Seite zu wechseln, sondern eher ein Hinweis darauf, dass da jemand nach Regeln arbeitet.
Der GlüStV 2021 soll übrigens bis zum 31. Dezember 2026 offiziell überprüft werden. Was danach kommt, weiß ich nicht, und ich will hier auch nicht rumraten. Bis dahin gelten die Regeln so, wie ich sie oben beschrieben habe.
Was taugen Giropay, Paysafecard und die Kreditkarte daneben?
AstroPay ist bei mir nicht der einzige Weg, und das muss es auch nicht sein. Die meisten Spieler, die ich kenne, zahlen in Deutschland über Giropay, weil das direkt vom eigenen Girokonto geht und sich vertraut anfühlt. Danach kommt oft Paysafecard, die ich am Kiosk kaufe und deren Code ich an der Kasse eintippe. Sofort beziehungsweise Klarna läuft über das Online-Banking, und die Kreditkarte kennt sowieso jeder.
Paysafecard und AstroPay haben für mich einen ähnlichen Reiz, denn beide trennen das Spielgeld vom Rest. Bei Paysafecard ist die Hürde sogar noch höher, da ich vor die Tür muss, und das hat mich mehr als einmal davon abgehalten, spät abends nachzuladen. Giropay und Sofort sind bequemer, aber genau diese Bequemlichkeit ist an schlechten Tagen das Problem.
Bevor ich mich bei einem neuen Anbieter anmelde, lese ich gern Übersichten, wie sie etwa auf Seiten über astropay casinos zu finden sind, und gleiche dann selbst ab, ob der Anbieter eine deutsche Erlaubnis hat. Diese Reihenfolge habe ich mir angewöhnt, nachdem ich einmal fast bei einer Seite ohne Lizenz eingezahlt hätte, nur weil mir die Kasse so gut gefiel. Peinlich, aber lehrreich!
Was die Auszahlung angeht, schaue ich vorher in die Bedingungen des jeweiligen Anbieters, welcher Weg dort zurückführt. Das unterscheidet sich von Seite zu Seite, und ich würde mich nie darauf verlassen, dass Geld, das per AstroPay kam, automatisch wieder auf AstroPay landet. Einmal kurz nachfragen kostet nichts.
Und was mache ich, wenn mir das Spielen zu viel wird?
Darüber redet kaum jemand gern, ich ja eigentlich auch nicht. Es gehört trotzdem in so einen Text, denn jeder Zahlungsweg, ob AstroPay oder Giropay, ist am Ende nur so gut wie die Bremse dahinter.
In Deutschland heißt diese Bremse OASIS. Das ist ein bundesweites Sperrsystem, in das ich mich eintragen lassen kann, und lizenzierte Anbieter müssen es abfragen, bevor sie mich spielen lassen. Die Abfrage gilt anbieterübergreifend. Wer gesperrt ist, kommt bei keinem lizenzierten Anbieter mehr an die Slots, egal ob er per AstroPay, Paysafecard oder Kreditkarte einzahlen wollte.
Ich kenne einen, der sich nach einem miesen Monat dort hat eintragen lassen, und er hat mir später gesagt, dass ihm das mehr geholfen hat als jede selbstgebaute Regel im Kopf. Das hat mich beeindruckt, ehrlich. Seitdem sehe ich OASIS nicht mehr als Bevormundung, sondern als Notausgang, den man hoffentlich nie braucht, der aber da ist, wenn es doch so weit kommt.
Für meinen Alltag habe ich mir eine einfache Gewohnheit zugelegt. Ich lade auf AstroPay nur so viel, wie ich an diesem Abend verlieren kann, ohne mich am nächsten Morgen zu ärgern, und das Monatslimit von LUGAS ist für mich keine Zielmarke, sondern eine Obergrenze, die ich gar nicht erreichen will. Wenn ich merke, dass ich das dritte Mal in einer Woche nachladen will, mache ich die Seite zu!
Am Ende ist AstroPay für mich ein praktischer Zahlungsweg mit einem eingebauten Moment zum Nachdenken, mehr nicht. Die echten Regeln kommen von der GGL, von LUGAS und von OASIS, und mit denen fahre ich als Spieler in Deutschland deutlich ruhiger als früher auf irgendwelchen Seiten ohne Erlaubnis.